Englischer Stil im Wohnzimmer – Kamine aus der Chesney’s Collection

Die Klischees, mit denen wir dem ,,Union Jack” begegnen, sind durchaus vielschichtig. Der Brite selbst isst demnach jeden Tag gebackene Bohnen, spielt Dart im Pub und liebt seinen perfekt gepflegten Rasen. Ein Klischee ist dabei jedoch nur den wenigsten bekannt: Beinah jeder Brite ist Kaminliebhaber.

Die Ursprünge hierfür finden sich in der Kultur des 17. Jahrhunderts, waren es doch die Briten, die zur damaligen Zeit auf moderne Öfen verzichteten. Vom Rest Europas wurde der neue Heizkörper hingegen freudig aufgenommen, da Kamine zumeist sehr teuer waren. Aufgrund der enormen Platzersparnis, verzichtete die Mehrzahl europäischer Haushalte auf das edle Möbelstück.

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Konservative Briten – Auch bei der Möbelierung?

Bis heute hat sich an der Einstellung der Briten nichts geändert. Eher im Gegenteil: Wer auf der Insel einen Kamin besitzt, erzeugt bei seinen Besuchern ein tiefes Geborgenheitsgefühl und sichert sich deren Anerkennung. Denken wir an ein britisches Wohnzimmer, denken wir typischerweise an einen breiten Kaminsims, einen Teller mit Keksen und an den bärtigen Geschichtenerzähler aus Kindertagen.

Doch was ist dran, am Kamin-Klischee? Welche Kaminbauer haben sich in England einen Namen gemacht? Und welche Kamine kann ich auch in Deutschland kaufen? Fragen über Fragen, für die wir in den nächsten Absätzen Antworten suchen.

Das Kamin-Klischee

Liest ein englischer Großvater seinen Kindern ein Märchen vor, tut er dies meist von seinem meist hell verzierten Ohrensessel aus. Hierbei handelt es sich jedoch nicht etwa um eine normale Sitzgelegenheit: Vielmehr wurde er mit dem Ziel gebaut, Kaminliebhaber vor kalten Windzügen zu schützen. Ein Beweis der für die kamintreue Einstellung der Briten spricht.

Auch in britischen Büchern, Filmen und Serien werden Kamine bevorzugt gezeigt. In der Harry-Potter-Reihe wird er sogar zur Kommunikation mit Harrys Patenonkel Sirius Black genutzt, welcher als Porträt im bläulich flackernden Licht erscheint. Zwei Argumente, die deutlich machen, wie sehr die offene Feuerstelle die Briten, bewusst oder unbewusst, prägt.

Vorreiter Chesney

Der Kaminbauer Chesney vertreibt klassische und moderne Kamine aus eigener Fertigung und verfügt über ein Netzwerk in ganz Europa. In Deutschland werden Chesney-Kamine vom Berliner Partner Peter Halfpap vertrieben. Wer in der Hauptstadt wohnt und über eine Umgestaltung seines Hauses nachdenkt, kann seinen Kamin ,,Victorian” problemlos in einen Kamin Berlin verwandeln lassen: Die Produkte bleiben die gleichen, es ändert sich nur der Standort.

Demnach können sämtliche Chesney-Kamine in Deutschland erworben werden. Weitere Informationen zu Händlern und heimischen Herstellern erhalten Sie auf der Website von ,,PH-Design”. Beliebte Kaminserien können auf der Website von Chesneys eingesehen werden, allerdings ausschließlich in englischer Sprache.