Vorsicht bei offenen Kaminen: Regelmäßige Nutzung kann teuer werden

Wer oft durch alte Ritterburgen und Schlösser gelaufen ist, kennt die vielen offenen Kamine, die es zu dieser Zeit gab. Steinerne Einbuchtungen in den Wänden und rußgeschwärzte Wände gaben Hinweise darauf, dass hier damals ein offener Kamin seinen Platz hatte. Doch auch in heutiger Zeit haben offene Kamine noch ihren Nutzen. Vor allem alte Villen und Landhäuser besitzen noch offene Kamine und auch in Designerhäusern findet die Art von Kamin wieder mehr Ansehen. Das kommt vor allem durch die Nähe, die man zum Feuer hat und durch das natürliche Aussehen. Keine Deko keine Glaswand trennt einem vom Feuer und somit ist ein solcher Kamin der beste Freund eines Naturliebhabers. Doch wie auch jede Sache gibt es Schattenseiten und diese riechen nicht gerade genüsslich. 

„Ohh es riecht nicht gut, oh es riecht nicht fein“

Offene Kamine haben schon ihren Flair, doch wer sich in dem Kamin-Business auskennt weiß, nicht jedes Holz riecht beim Verbrennen angenehm. Vor allem leicht nasses Holz oder Holz, welches schon etwas älter ist, kann beim Verbrennen einen sehr unangenehmen Geruch auslösen. Dieser Gestank kriecht dann in jede Kleidung und macht, dass nach kürzester Zeit das ganze Haus nach Rauch riecht. Doch nicht nur das eigene Haus wird von dem unangenehmen Geruch heimgesucht. In den letzten Jahren beschwerten sich immer mehr Leute über die Rauchgerüche ihrer Nachbarn und klagten teilweise sogar. Der Grund liegt natürlich auf der Hand, der Rauch und Gestank offener Kamine geht nicht zu 100 % durch den Schornstein. Fast 60 % des Rauches zieht in den Raum und von da aus überall hin.

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Öfen haben häufig einen Vorteil: Sie sind flexibel aufstellbar

Ein teurer Mief

Deshalb wurden Bestimmungen eingeleitet, die die Benutzung von offenen Kaminen drastisch einschränken. Nur noch acht Tage pro Monat darf man den Kamin für 5 Stunden in Benutzung haben. Viel zu wenig, um ein ganzes Haus damit zu heißen, geschweige denn in 5 Stunden überhaupt warm zu bekommen. Sollte man den Kamin doch öfter als die vorgeschriebene Zeit nutzen, droht ein Bußgeld von bis zu 50000 Euro. Eine regelmäßige Benutzung nachzuverfolgen ist allerdings eher umständlich. Fotos mit digitalem Datum müssen immer dann gemacht werden, wenn deutlich am Schornstein zu sehen ist, dass der Kamin in Betrieb ist. Des Weiteren braucht man eine Bestätigung des Besitzers des Kamins, dass dieser einen Offenen und keinen normalen Kamin mit Tür besitzt. Was bei einer solchen Klage noch hilfreich ist, ist eine Sammelklage von mehereren Nachbarn, die den ständigen Gestank in der Umgebung bezeugen können.
Vielleicht wäre es dann doch an der Zeit, sich einen neuen Kamin Berlin anzuschaffen, um vor allem im Winter täglich die Wärme ohne viel Gestank genießen zu können.

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